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Radquer Schneisingen


Nach dem tollen Training mit der Nationalmannschaft am Samstag, war ich super aufs kommende Rennen vom Sonntag vorbereitet. Wir starteten seltsamerweise mit der U19 zusammen und somit standen 3 Kategorien zusammen am Start. Es schien, dass dies auch die Kommissare durcheinanderbrachte. Ich startete aus folgendem Grund aus der 3ten Reihe. Schon seit beginn der Woche plagte mich ein physisches Problem, weshalb ich ohne Erwartungen und mit dem Ziel «Das Beste daraus zu machen» an den Start ging.

Ich kam schlecht weg am Start und musste die Erste Rampe zu Fuss absolvieren. Anschliessend konnte ich in den technischen Passagen einige Fahrer überholen. Die Strecke lag mir, doch in den holperigen Passagen büsste ich Zeit ein. Dafür punktete ich im Technischen und in den Aufstiegen. Das Rennen machte Spass und ich kämpfte um jeden Platz.

Als ich einen Überrundeten überholte, indem ich vom Rad sprang und rannte, verstellte es mir beim anschliessenden Aufspringen den Sattel. Mit der Sattelspitze zum Boden zeigend, brachte ich diese halbe Runde so gut hinter mich, wie es ging. Zum Schluss gewann ich nochmals den einen oder anderen Zweikampf und schloss das Rennen als Achter ab.

 

Weil ich ohne Erwartungen ins Rennen ging, kann ich auch nicht endtäuscht sein. Ich habe Alles gegeben, gekämpft und Spass gehabt und mehr sollte heute nicht drin liegen. Ich schaue nun gut zu meinem Körper, so dass wir wieder bereit sind, wenn es weiter geht!